Veganes Reisen: Fortschritte bei der DB

Kennen Sie auch die bei VeganerInnen allseits beliebte Durchsage "Wir freuen uns, Sie mit einem tollen Mittagsangebot in unserem Bordrestaurant in Wagen XY begrüßen zu dürfen, heute: Kasselerbraten mit Sauerkraut und Salzkartoffeln"? Da schlagen unsere Herzen doch gleich mal einen Tick schneller.

Die Deutsche Bahn, die sich mit ihrem nicht enden wollenden Repertoire an Verspätungsgründen nicht immer beliebt macht, kann jedoch auch anders. Seit dem 1. Juni diesen Jahres gibt es das neue "unbeschwert-köstlich"-Konzept, in dessen Rahmen nun auch immer ein besonderes veganes Gericht in den Bordrestaurants angeboten wird. Neben der einfachen Pasta mit Tomatensauce und Glasnudelsalat steht aktuell ein Pfannengericht mit Artischocken und Kurkumareis, wahlweise mit Tofu oder Focaccia, auf der Speisekarte.

Kommentar dazu von Dr. Edmund Haferbeck, Rechts- und Wissenschaftsberater bei PETA in Stuttgart:

Die "grüne" Bahn muss zwangsläufig tierische Produkte (es sind nachweislich die Hauptverursacher u.a. des Klimawandels, von den systemimmanenten Tierquälereien ganz zu schweigen) aus Ihrem Restaurant- und Beschaffungs-Segment streichen, daher ist das vegane Gericht der erste wichtige Schritt in diese konsequent "grüne" Richtung.

Na, wenn das kein Grund ist, auch die DB mal zu loben. Gut gemacht und weiter so!